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Sympathikus Typ

Die Verhaltensmerkmale des Sympathikus-Typen: Seine Statur ist schlank bis hager. Der Sympathikus ist unternehmenslustig, dynamisch und schnell - nicht nur im Sport...

Der Sympathikus - der Vegetarier unter den Typen

Er neigt zu Überarbeitung bis hin zu Burn-Out, da er zuviel in zu kurzer Zeit erreichen will. Wichtig: Zeit nehmen um zu Essen! Sympathikus leidet oft an schwacher Verdauung und trockener Haut. Aus der Evolution des Homo sapiens lässt sich ableiten, dass unser Körper weder genetisch noch von unseren körperlichen Anlagen her so geschaffen ist, dass er sich nur von kohlenhydratreicher Kost ernährt. Der Sympathikus-Typ würde am ehesten mit vegetarischer oder veganer Kost zurecht kommen - jedoch darf auch er nicht von der Wichtigkeit des Eiweißes absehen! Als Vegetarier oder Veganer muss man früher oder später damit rechnen unter Symptomen der Mangelernährung zu leiden. Der Sympathikus-Typ sollte zu jeder Mahlzeit auch etwas Eiweiß zu sich nehmen.

Gesunde Ernährung für den Sympathikus-Typ

 

Die richtigen Nahrungsmittel:

60% Kohlenhydrate
- Alle Getreidesorten, fast alle Gemüsesorten (am besten gekocht)
- Grieß, z. B. aus Weizen, Dinkel, Hirse
- Flocken, z. B. aus Hirse, Reis, Dinkel, Gerste, Roggen, Buchweizen
- Bulgur aus Buchweizen, Weizen und Kamut, auch als Couscous
- Minuten-Polenta, Tsampa

25% Eiweiß
- Tierische Quellen: Eier, Flussbarsch, Scholle, Seelachs, Schnapper, Zander, Thunfisch (helles Fleisch), weißes Fleisch von Geflügel (Puten- und Hühnerbrust), Strauß, Schwein
- Milchprodukte (nicht zu fett)
- Pflanzliche Quellen: Hülsenfrüchte, Nüsse, Lopino, Temph, Seitan und Pilze
- Nüssen von Samen: vor allem Kokosnuss, Mandeln, Mohn, Pinienkerne, Pistazien, Sesamsamen und Sonnenblumenkerne
- Eiweiß Shakes (vegetarisch)

15% Fett
- Kokosfett, etwas Butter, regelmäßig hochwertiges Olivenöl
- Fischöle (Omega-3-Fettsäuren)

Empfehlenswerte Nahrungsmittel:

  • Von den eiweißreichen Nahrungsmitteln:
    Fettarme, purinarme Sorten wie z. B. bestimmte Fische, Huhn, Truthahn, Eier, fettarme Milchprodukte, einige Nusssorten
  • Von den kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln:
    Alle Früchte und deren Säfte, alle Gemüse und deren Säfte (besonders von den grünen Blattgemüsen), alle Vollkorngetreide (einschließlich Brot und Flocken)
    Alles möglichst gekocht!
  • Von den fettreichen Nahrungsmitteln:
    Nur wenig Fett. Wenn überhaupt, dann pflanzliche Öle (aber keine Margarine)

 

Nicht empfehlenswerte Nahrungsmittel:

  • Fettreiche und purinreiche Eiweißträger
    wie z. B. rotes Muskelfleisch, Lachs
  • Fettreiche Nahrungsmittel ganz allgemein,
    wie z.B. Butter, Öle, fettreiches Fleisch, die meisten Nüsse
  • Milchprodukte mit hohem Fettgehalt,
    wie die meisten Käsesorten und Sahne

Verdauungssystem Sympathikus-Typ

-    Funktionen des Verdauunssystems sind gehemmt bestimmte Magen-Darmperistaltik und Drüsentätigkeit
-    Isst meist zu hastig – langsamer essen!
-    Essen vor dem Schlafengehen ist schlecht
-    Zu viel Eiweiß bekommt ihm nicht
-    Verlangen nach Süßem und Obst
-    Bauchspeicheldrüse arbeitet im richtigen Ausmaß – keine Neigung zu Diabetes
-    Kann gut als Vegetarier leben

 

Tipps für die Umsetzung

Warmes Frühstück:
Gekochtes Getreide (für die schnelle Zubereitung Tsampa, Bulgur aus Dinkel, Kamut, Buchweizen, Weizen, Couscous, Amaranth, Instant-Polenta, sowie alle Getreide als Flocken, Mehl und Gries);
Zubereiten mit Vanillepulver, Zimt, Kardamom, Salz, wenig Zitronensaft, wenig heißem Wasser und etwas Reis- oder Hafermilch;
Dazu Kompott aus heimischem Obst der Saison in wenig heißem Wasser mit 1-2 Gewürznelken, wenig Salz und etwas Zitronensaft kurz aufgekocht;
Immer ein wenig Eiweiß dazu in Form von Nüssen, Nussmuss, Ei, Tofu, Seitan, Dinkelgluten, Schaf- oder Ziegenkäse

Mittagessen: 

Getreide, Gemüse mit Eiweiß: Huhn, Pute, Fisch (nicht tiefgekühlt), Bohnen, Linsen

Abendessen:
Gedünstetes Gemüse mit Bohnen und Linsen, püriert zu Bohnenpasten: Humus, Adzukibohnenpaste (süß oder pikant), Dals;

 

Empfehlung

3 warme Mahlzeiten pro Tag
Bio-Gemüse und Bio-Getreide
Eiweiß zu jeder Mahlzeit

Was den einen nährt macht den anderen krank

Quelle:

"Was den einen nährt macht den anderen krank"
Dr. Karin Stalzer & Christina Schnitzler
ISBN-Nr.: 978-3-86410-055-0

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